Parodontologie II
Mit Hilfe von Membranen, Knochenersatzmaterialien und
wachstumsfördernden Medikamenten werden hierbei Kieferknochen
und Gewebe wieder aufgebaut. Diese Operationen sind zwar
aufwändig, sorgen jedoch für eine bessere Taschensituation und meist
auch für eine höhere Ästhetik.
Nachuntersuchungen und -behandlungen:
Regelmäßige Nachuntersuchungen des
Patienten nach Abschluss der Behandlung sind
notwendig, um einer erneuten
Parodontalerkrankung vorzubeugen.
Die Nachuntersuchung dient auch dazu, die
Mitarbeit des Patienten zu kontrollieren und
ihn weiter zu motivieren. Gleichzeitig gibt sie
uns die Gelegenheit, lokale Maßnahmen (z. B.
Entfernung der harten und weichen Beläge) an
einzelnen Zahnhalteapparaten zu wiederholen.
Weitere Informationen über dieses Thema können Sie im
FAQ-Bereich nachlesen.
Komplexe Therapie mit vielen Einzelmaßnahmen:
Stellt sich nach der Vorbehandlung
heraus, dass der Patient eine
behandlungsbedürftige Parodontitis hat,
fertigen wir Röntgenaufnahmen aller
Zähne an und erstellen einen
individuellen Behandlungsplan.
Während der Behandlung werden die
Ablagerungen in den Zahnfleischtaschen
auf der Wurzeloberfläche der Zähne
(Konkremente) und entzündliches
Gewebe aus den Zahnfleischtaschen
entfernt. Anschließend werden die
Wurzeloberflächen geglättet und das Zahnfleisch eventuell
remodelliert, um optimale Voraussetzungen für eine Ausheilung zu
schaffen und weiteren Parodontitis-Erkrankungen vorzubeugen.
Moderne Methoden:
Moderne Therapiegeräte für die Parodontalbehandlung-Behandlung,
wie zum Beispiel ultraschallgetriebene Instrumente, arbeiten heute
sehr gewebeschonend. Das Behandlungsspektrum ist allerdings
begrenzt. Bei sehr tiefen Zahnfleischtaschen oder schnell
wiederkehrenden Entzündungen lassen sich größere parodontal-
chirurgische Eingriffe trotzdem nicht vermeiden. So genannte
regenerative Verfahren machen es heute sogar möglich, in vielen
Fällen, verlorene Teile des Zahnhalteapparates zurückzugewinnen.
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